Garinisten Fight Club aufgedeckt
16. 08.2010 - Hamburg, Kaprun, Nürnberg – in Zusammenarbeit mit örtlichen Sicherheitsbehörden entlarvten mutige Mitarbeiter der European Hystorical Martial Arts Association als verdeckte Ermittler einen örtlichen Fight Club der Garinisten. Dabei riskierten die Ermittler ihr Leben und ihre geistige Gesundheit, da die Garinisten nicht gerade zimperlich mit Zeugen umgehen und der Umgang für Geist und Seele nicht zuträglich ist. Doch aufgrund überlegener Fechtkunst und einer Sonderbehandlung Ferrowell konnten die Ermittler der EHYMA wieder ihre wertvolle Aufgabe in dem Kampfschulverband für die einzig wahre Historische Fechtkunst aufnehmen.
Anders erging es einer Mitarbeiterin der lokalen Polizeibehörde, die enttarnt wurde und von den Garinisten brutal mit einem Auto verfolgt und vermutlich beseitigt wurde. Über das genaue Schicksal der jungen Polizeikraft ist leider nichts bekannt.
Garinisten sind für die Fechtkunst mit Waffen das, was Hooligans für den Fußball sind: eine brutale Erscheinung ohne jeglichen Sinn für die Kunst. Während es bei den Hooligans zu leichten bis mittleren Verletzten bei einem Aufeinandertreffen kommt, so ist ein Treffen von Garinisten bedingt durch die Verwendung scharfer Waffen ein tödliches Erlebnis. Die Garinisten verstoßen in ihren Fight Clubs gegen geltendes Recht, verbergen sich geschickt und gehen extrem brutal vor. Aus diesem Grund war die Polizeiarbeit kaum erfolgreich und in ihrer Not wendete sich das Innenministerium an EHYMA mit der flehentlichen Bitte um Unterstützung.
Erfahrene Fechter der EHYMA nahmen vorsichtig Kontakt über eine Hamburger Szenegruppe auf, die damit prahlt: “mit scharfen Waffen gekämpft zu haben”. Diese Gruppe nennt sich selbst Holmgang, was zur verklärten Darstellung der tödlichen Wikingerduelle gehört. Über Monate verbargen die EHYMA Fechter ihr Können und ließen sich in dem stümperhaften Gebaren der Gruppe trainieren. Dabei erhielten sie langsam aber sicher das Vertrauen, so dass sie den Wunsch wagen konnten, auch einmal als “Scharfschlitzer” kämpfen zu wollen. Der Ausdruck “Scharfschlitzer” ist in der Szene ein Codewort für ein Kampf auf Leben und Tod in einem geheimen Fightclub.
Schließlich wird den EHYMA Fechtern der Termin und der Ort genannt, wo sie sich “beweisen können”. Sie stimmen scheinbar begeistert zu und nehmen wie verabredet Kontakt mit der Polizei auf. Als es dann zu dem Termin kommt ist die Polizei vorbereitet, doch kann sie nicht eingreifen bevor der Kampf stattgefunden hat, da ein Treffen in einer Tiefgarage mitten in der Nacht zwar merkwürdig ist, aber noch keine Straftat. Die EHYMA Mitarbeiter waren sich dessen bewußt und gehen das Risiko ein.
Dann ist es soweit. In einer Tiefgarage in Nürnberg kommt es mitten in der Nacht zu dem geheimen Treffen der Garinisten. Ein Mann in einem grünen Trainingsanzug scheint der Orginisator zu sein. Er spricht gebrochen Deutsch, was aber bei dem geringen bildungsfernen Wortschatz der übrigen Teilnehmer kaum auffällt. Die EHYMA Mitarbeiter, beide promovierte Sportwissenschaftler, müssen ihre gesamte Schauspielkunst aufbringen, damit sie sich dem Straßenslang der Garinisten anpassen können.

Der bedauerswerte Garinist lernt zum ersten und letzten mal die wahre Fechtkunst eines Meisterhaws kennen.
Nach kurzen aber heftigen Diskussionen ist für den ersten “Neuen” ein Gegner gefunden. Dieser behauptet von sich, bereits 8 Kämpfe bestritten zu haben. Keiner seiner Gegner hätte überlebt. Ob dies nur zur Einschüchterung dient, wird die Ermittlungsbehörde klären. Unser EHYMA Mitarbeiter gibt vor beeindruckt zu sein, doch innerlich bleibt er ob seiner überlegenen Fechtkunst und der Meditationsübungen Talhoffers sehr gelassen.
Wetten werden platziert. Auch über Handy und Satellitentelefon. Erst jetzt wird den EHYMA Mitarbeitern bewußt, dass der gesamte Kampf über das Internet verbreitet wird und von perversen Zuschauern auf der ganzen Welt betrachtet wird, die sich am Blut ergötzen wollen. Aus diesem Videomaterial sollte dank EHYMA der Beweis werden, der den Garinisten entgültig das Handwerk legen soll. Die hier vorgestellten Foto-Ausschnitte sind diesem Material entnommen.
Unser Fechter erhält eine geliehene Rüstung und macht sich bereit. Der Kampf beginnt nach kurzer Vorrede des Organisators “Macht Holmgang, Los jetzt” und ist schnell vorbei. Der Garinist hat keine Chance und wird tödlich verletzt. Ein Tumult entsteht, welches unsere Fechter nutzen, um das mit der Polizei verabredete Zeichen zu geben. Die Sicherheitskräfte dringen gerade dann ein, als die Garinisten versuchen die Leiche des getöteten Möchtegernkämpfers in einem Einkaufswagen zu entsorgen.
Zum Glück kann sich keiner der Garinisten dem Zugriff der Sicherheitskräfte entziehen. Dies ist auch dem Einsatz der EHYMA Fechter zu verdanken, die den Notausgang versperrten. Keiner der Garinisten traute sich an den wirbelnden Klingen der Fechter vorbei. Die Garinisten kehrten panisch um und liefen der Polizei direkt in die Arme.
Es ist leider nicht zu erwarten, dass damit weltweit alle Garinisten aus dem Verkehr gezogen wurden. Vielmehr ist zu vermuten, dass es weitere Garinistenzellen und auch Neo-Garinisten Organisationen gibt, die weiterhin ihre brutalen Treffen abhalten. EHYMA wird weiterhin in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden diese Perversion bekämpfen. Wir hoffen auf die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Hinweise werden anonym aufgenommen, auch bietet EHYMA ein Schutzprogramm und einen speziellen Verteidigungskurs gegen garinistische Kampftechniken.





sehr, sehr geil. haben wir euch gar nicht zugetraut
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Klasse satirischer Seitenhieb! Haben Euch auf unserer Homepage verlinkt.